Love music, hate sexism!

Wir wollten mit unserem Konzert mit dem Jugendparlament Leipzig gegen Sexismus auf immer noch vorhandene Probleme aufmerksam machen und dafür sensibilisieren, welche Schwierigkeiten sowohl Frauen als auch Männer durch Sexismus im Alltag erleiden. Wir wollen für eine Gesellschaft eintreten, in der jeder sich so entfalten kann, wie er oder sie das möchte, ohne dabei Angst vor Gewalt oder Diskriminierung haben zu müssen.

Wir, das Jugendparlament Leipzig und die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend laden deshalb interessierte Leipziger Schülerinnen und Schüler sowie talentierte Schülerbands ein, um gemeinsam einen coolen Abend zu haben. 

 

Wir feiern die Musik und sind uns einig, dass Sexismus scheiße ist und deshalb überwunden werden muss.

 

  

 Love music, hate sexism!


Halle 5

Windscheidstraße 51

04277

Leipzig-Connewitz


Sexismus - Das gibt's noch?!

Man mag glauben, dass wir  in einer Gesellschaft leben, in der Frauen die gleichen Rechte besitzen wie Männer. Doch Sexismus ist immer noch ein reales Problem, auch  im Jahr 2016. 

Sexismus bedeutet, dass Menschen aufgrund ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Identität auf- oder abgewertet werden.

Das prominenteste Beispiel ist der sogenannte „Gender Pay Gap“, eine Statistik, die deutlich aufzeigt, dass Frauen für die gleiche Arbeit bis zu 30 % weniger verdienen, als ihre männlichen Kollegen. Doch Sexismus äußert sich nicht immer so offensichtlich wie im Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen. Jede dritte Frau hat seit ihrem 15. Lebensjahr schon sexualisierte Gewalt erfahren. Ein unangenehmer Blick vom Lehrer oder die berühmte unangebrachte Hilfestellung im Sportunterricht, viele Schülerinnen erleben solche Dinge bereits in der Schule.

Gleichzeitig beschränkt sich Sexismus  nicht nur auf Frauen. Auch Männer, die einem bestimmten Männlichkeits-Bild nicht entsprechen, haben es häufig nicht leicht. Wer diesem Bild nicht entspricht, der ist gleich ein "Schlappschwanz" oder eben kein "richtiger Mann". All zu oft werden diese Menschen abwertend als "schwul" bezeichnet. 

Tagtäglich wird uns auf Werbeplakaten oder im Fernsehen  vermittelt was "schön" ist, was "attraktiv" ist. Wer nicht diesem Ideal entspricht wird auch in der Schule nicht selten ausgeschlossen oder gemobbt.